Forumbeiträge

annemarie.frey
11. März 2021
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7% weniger Reisende zu Stosszeiten mit zwei zusätzlichen Fahrten pro Woche ausserhalb der Hauptverkehrszeiten. Jeden Morgen, jeden Abend wird es eng im öffentlichen Verkehr und auf den Strassen. Ausserhalb dieser Stosszeiten aber gibt es Platz auf den Strassen und die Züge sind bei weitem nicht ausgelastet. Mehr Flexibilität im Arbeitsalltag ermöglicht eine gleichmässigere Auslastung der Verkehrsinfrastruktur über den Tag. Davon profitieren alle: die Pendler, die Wirtschaft und die öffentliche Hand. In den Nebenverkehrszeiten sind Pendler im Strassenverkehr flüssig unterwegs. Im öffentlichen Verkehr gibt es viele freie Sitzplätze und eine ruhige Arbeitsatmosphäre. Ein funktionierendes und nicht überlastetes Verkehrssystem ist ein wichtiger Faktor für den Wirtschaftsstandort Schweiz. Schliesslich sinkt der Druck auf neue Ausbauten und künftige Preiserhöhungen im öV, wenn das bestehende Verkehrssystem effizienter genutzt wird. Eine Studie von SBB und Swisscom aus dem Jahr 2013 hat gezeigt, dass flexible Arbeitsformen durchaus ein Potential haben, die Züge während den Stosszeiten zu entlasten. Falls alle Bahn-Pendler der Schweiz, die flexibel arbeiten können und wollen, nur schon zwei Fahrten pro Woche ausserhalb der Hauptverkehrszeit zurücklegen würden, sinkt die Anzahl Reisende während den Stosszeiten um rund 7 Prozent. https://work-smart-initiative.ch/de/vorteile/hauptverkehrszeiten-entlasten/ Diese Studie der SBB wurde vor Corona durchgeführt. Heute wissen wir, das Flexibilität im Arbeitsaltag möglich ist. Die Bemühungen müssen in eine andere Richtung gehen. Das enorme, vorausgesagte Wachstum (45% seit 2010 bis 2040) könnte durch die Flexibilität im Arbeitsalltag um einiges schrumpfen. Auch mittels neuer Technologien kann der Ausbau nachhaltiger gestaltet werden, anstatt noch mehr wertvollstes Land zu zerstören.
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annemarie.frey
09. März 2021
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Fruchtfolgeflächen (FFF) sind die wertvollsten Landwirtschaftsflächen der Schweiz. Mit dem Sachplan FFF werden die besten Ackerflächen geschützt. Am 8. Mai 2020 hat der Bundesrat den überarbeiteten Sachplan FFF gutgeheissen. Der Kulturlandverlust und die Zersiedelung des Landes konnte durch das Raumplanungsgesetz vom 22. Juni 1979 (RPG; SR 700) und den Sachplan FFF aus dem Jahre 1992 nicht ausreichend eingeschränkt werden. Überdimensionierte Bauzonen und die laufende Ausdehnung der Siedlungen haben den Verlust von Böden stark ansteigen lassen. Besonders davon betroffen waren die Landwirtschaftsflächen, mitunter auch die qualitativ besten ackerbaulichen Böden, die so genannten FFF. Aufgrund ihrer Lage und Topographie sind diese Flächen sowohl gut geeignet für die Siedlungsentwicklung als auch von zentraler Bedeutung für die Ernährungssicherung in Zeiten schwerer Mangellagen. Da aufgrund der lang andauernden Bildung von Böden Schäden daran irreversibel sind, ist ein sorgsamer Umgang mit dem Kulturland, insbesondere den FFF, ein Erfordernis der heutigen Zeit. https://www.are.admin.ch/are/de/home/raumentwicklung-und-raumplanung/strategie-und-planung/konzepte-und-sachplaene/sachplaene-des-bundes/sachplan-fruchtfolgeflaechen-sp-fff.html
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annemarie.frey
12. Feb. 2021
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Die SBB ist jetzt Immobilienhai Nummer 1 in Zürich und macht Geld, aus teils unfreiwillig hergegebenen Grundstücken. Das Geld braucht sie dann für: Unterhalt, Ausbau, Pensionskasse. und schreibt, dass diese Anlagen nicht mehr gebraucht werden. per Zufall hat es im Kanton Zürich noch Grünflächen, und auch in die Prärie fährt die Bahn. Deshalb müssen die Abstell- uns Serviceanlagen auch dort sein, weil die Züge dort auch fahren. Die SBB ist grosszügig mit der Stadt Zürich und lässt sie beim Projekt Neugasse mitreden, somit werden die SBB Immobilien sehr wichtig für die Stadt. Sie erscheinen so grosszügig, dass die Regierung geblendet ist. 140'000qm zur Weiterentwicklung der Stadt! Unglaublich. Und der ehemalige Immobilienchef der SBB Jürg Stöckli sagte in der NZZ, am 4.12.2017, dass für ihn auf dem Workshop-Halle Q-Areal (42'oooqm) z.B. eine Brauerei entstehen könnte. Da schiessen einem die Pläne in den Kopf. Toll, eine Brauerei mitten in der Stadt. Die SBB sind schlau, sie haben einen Plan. Vor lauter Immobilien sehen die einen nichts mehr und dann kann der Bedarf an Abstell- und Serviceanlagen ruhig mal aufs Land verschoben werden. Dezentral. damit keine Leerfahrten entstehen. Eingleisig, durch ein Naturschutzgebiet. Der subventionierte Bauer und die paar Einwohner, die können uns Haien nichts anhaben. Wir sind gross und mächtig und die Stadt findet uns toll. Die Bahn ermöglicht uns Wachstum und eine Brauerei. Da die SBB-Immobilien alleine entscheiden können was mit SBB Arealen passiert, ist das Feld frei. Fast Niemand kann ihnen was anhaben. Fast Niemand hat einen solch langen Schnauf.
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annemarie.frey
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