Support aus Politik & Organisationen

 

Wir freuen uns über die Unterstützung aus allen Lagern. Die IG ist neutral und parteiunabhängig.

Marionna Schlatter

Nationalrätin, Grüne Schweiz

«Mit dem Brachland würde man der SBB-Anlage nicht einfach irgendeine Wiese opfern, sondern Landwirtschaftsland, grösstenteils Fruchtfolgefläche, mit Hochstamm-Obstbäumen, Hecken und einem Vorzeigehof der „Landwirtschaft mit Zukunft“. In Zeiten der Klimakrise und des Artensterbens darf und kann das nicht im öffentlichen Interesse sein.»

Thomas Illi, Präsident  EVP Bubikon, Präsident EVP Bezirk Hinwil

«Die eingleisige  – und wegen des Moorschutzes nicht ausbaubare – SBB-Strecke zwischen Wetzikon und Bubikon ist durch den dichten Fahrplan extrem belastet. Es erscheint wenig sinnvoll, ausgerechnet in diesen Streckenabschnitt eine riesige Service- und Abstellanlage zu integrieren. Am geplanten Standort würde durch den Bau dieser Anlage wertvolles und landschaftlich reizvolles Kulturland zerstört. Durch den nächtlichen Betrieb würde zudem das nahegelegene Bubiker Siedlungsgebiet stark durch Lärmemissionen belastet.»

Dr. Monica V. Biondo, Biologin, Leiterin Forschung und Naturschutz, Fondation Franz Weber

Nicht nur die Naturschutz-organisationen, sondern auch das Bundesamt für Umwelt BAFU beklagt, dass unsere Landschaften immer mehr zerstückelt und zerschnitten werden, dass wichtige Wanderrouten für Wildtiere zerstört werden, was dazu führen kann, dass Tierbestände weiter schrumpfen und gebietsweise gar aussterben. Die SBB plant in einem wichtigen Wildtierwechsel, der an Moorlandschaften von nationaler Bedeutung und Naturschutzflächen angrenzt, eine Zugabstell- und Serviceanlage zu bauen und boykottiert auf diese Weise jedes Bestreben, unsere naturbelassenen Landschaften zu erhalten.

Max Homberger, Wetzikon, ehem. Kantonsrat, Grüne Kt. Zürich

«Es geht nicht an, dass die volkseigenen SBB für ihre industrielle Expansion Landwirtschaftsland vernichten.»

Franziska Weber, Treuhänderin, aufgewachsen in Bubikon

«Für eine Enteignung braucht es ein öffentliches Interesse. Es gibt nichts, was von grösserem öffentlichen Interesse sein könnte als das, was die letzten Jahre auf dem Brachland geschehen ist, nämlich die Wiederherstellung eines gesunden Bodens in natürlichem Gleichgewicht für die Produktion von gesunden Lebensmitteln.»

27. Januar 2021

26. Januar 2021

14. Januar 2021

22. Dezember 2020

Gemeinderats Bubikon

Medienmitteilung

22. Dezember 2020

2. Februar 2021

3. Februar 2021

FDP Bubikon-Wolfhausen

Medienmitteilung

5. Februar 2021

«Sehr geehrte Behörden von Bubikon ZH
Sehr geehrte PolitikerInnen
Sehr geehrte ÖV-Planer

 

Die auf SRF1 Regional-diagonal gehörte Absicht der SBB, im Raum Zürcher Oberland auf fruchtbarem Boden ein riesiges neues Gleisfeld mit Hallen zu bauen, entbehrt jeder Vernunft.
Wenn der Kanton Zürich innert weniger Jahre mit einem Bevölkerungswachstum von 30% rechnet, ist bereits diese Aussicht eine Katastrophe - geschweige denn der parallel stark zunehmende Verkehr und der damit verbundene Verlust von Kulturland durch ungebremsten Wohnungsbau, Strassenbau etc.

Gleisanlagen sind tote Materie. Will man eine Beton-Wüste vom Bachtel bis Zürich? Fruchtbaren Boden oder Trinkwasser-Einzugsgebiete dafür zu opfern, ist skandalös. Die Schweiz kann sich bereits heute nur ca. zu 50% mit selber produzierten Lebensmitteln und Futtermitteln versorgen - unsere Abhängigkeit vom Ausland ist riesengross und wird durch derart Vorhaben noch grösser. Von der importierten Primärenergie ganz zu schweigen. Die Bevölkerungsexplosion macht uns nur noch abhängiger vom Ausland, und die gut gemeinten und teils erfolgreich umgesetzten Nachhaltigkeits-Bemühungen aller Art verpuffen gleich wieder.

Ich appelliere an die Politik - insbesondere an die Grünen und Links-Mitte, welche ja sonst immer für den Erhalt der Natur kämpfen. Und an die Bauern, welche Verständnis für die Scholle zeigen, weil sie direkt vom fruchtbaren Boden leben (neben Steuergeld-Direktzahlungen):  Masslosem Verlust von Kulturland ist dringend entgegenzuwirken. Wir sägen schon zu lange am Ast, auf dem wir sitzen (leben!). Es ist höchst widersprüchlich und naiv, jedem Wachstum der Bevölkerung Tür und Tor zu öffnen und gleichzeitig meinen, wirksamen Naturschutz betreiben zu können. Dies sollten Politik und alle Menschen endlich einsehen.

Noch etwas: Mit Enteignungen als letztem Mittel schürt der Staat nur WutbürgerInnen und soziale Spaltungen. Wollen Sie das wirklich?»

 

Ueli Krasser (Heimatort Zürich)
Dipl. Lebensmittel-Ing. ETH