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Reto Frey
25. Feb. 2021
Guten Tag Herr Hirth Gerne gebe ich Ihnen eine Rückmeldung zu den von Ihnen genannten Argumenten. Sie haben absolut recht, solche Anlagen gehören auf bereits versiegelte Böden. Die SBB hat Gleisanlagen, Rangierbanhöfe und Werkstätte, die sie nicht braucht oder die nicht ausgelastet sind. Die Anlagen dort, auf dem für diesen Zweck bestimmte Orte (Industriezone) zu erstellen würde in verschiedenster Hinsicht Sinn machen. Die Kriterien, die man bei der Suche nach Standorten beizieht, würden alle zu 100% erfüllt werden. -> Keine Wildtierkorridore verletzt, kein Gewässerschutz tangiert, kein Verlust von Fruchtfolgefläche, kein Schutzinventar von nationaler oder kantonaler Bedeutung usw. Vorhandene Werstatteinrichtungen, Gleisanlagen, und andere Betriebsinfrastruktur könnten übernommen/erweitert oder besser ausgelastet werden. Im Erläuterungsbericht zum Richtplan wird dass Trinkwasser/Die Gewässer-schutzone nicht erwähnt. Daher wissen wir nicht, was mit dem wertvollen Trinkwasser aus dem Fuchsbühl dereinst passieren wird. Da Seewasser nicht in unbegrenzten Mengen zur Verfügung steht, von schlechterer Quälität und teurer ist, muss die gemeindeeigene Trinkwasserfassung geschützt werden. Es scheint mir wichtig, dass Sie das Thema Feinstaub in der Einwendung aufführen. Direkt neben der Anlage befindet sich der Wändhüsler Weiher, dieses Gewässer würde den Staub aufnehmen und die giftigen Partikel mit dem Bach weiter und weiter und weiterleiten, Tag für Tag für Tag. Wahrscheinlich wird die Antwort sein, dass das Thema Feinstaub erst später im Zuge der Umweltverträglichkeitsprüfung untersucht wird und darum nicht wichtig sei. Wir dürfen uns von solchen Aussagen nicht blenden lassen, wenn der Richtplaneintrag einmal erfolgt ist, wird auch eine möglicherweise nicht ganz "astreine" Umweltverträglichkeitsprüfung das Projekt nicht verhindern. Zum Thema Rückbau ist mir nichts bekannt. Es ist aber sicher so, dass die 80'000m2 Natur unwiederbringlich zerstört sind. Ich kann mir gut vorstellen, dass die SBB wenn Sie das Areal nicht mehr braucht, dieses sehr teuer als Wohngebiet verkaufen wird. Genau so wie sie es heute in Zürich Vorbahnhof machen und dann suchen sie einfach wieder einen anderen Ort und versuchen den Leuten dort das Land zu enteignen. kezerisch? Ich weiss es nicht.
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Reto Frey

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